Fasten
"Faste und siehe die Kraft
des Geistes sich entfalten."
- Rumi, persischer Gelehrter
Fasten ist in allen großen Religionen mit der Tradition eng verbunden. Doch in der heutigen Zeit ist das Fasten viel mehr geworden als eine religiöse Übung mit dem Ziel spiritueller Reinigung.
Es ist für uns moderne Menschen eine Möglichkeit, aus dem gestressten Alltag auszusteigen und wieder ins Gleichgewicht zu finden.
- dem Körper
- dem Geist
- und der Seele
- Entspannung
- Bewegung im Wald
- Vitamin- und mineralstoffreiche Flüssignahrung
- Sozialer Kontakt in der Gruppe
- Einfach nichts tun
- Einfach eine Auszeit nehmen
- Einfach Mensch sein
Manchmal kommen wir an einen Punkt in uns, wo es nicht mehr weitergeht, wo viel zu viel abverlangt wird, wo wir übersättigt sind von all den großen Verlockungen an Nahrung oder auch Medien. All diese Eindrücke von außen zu verarbeiten, ist heute eine Kunst und verlangt nach Innenschau. Dabei erfahren wir uns selbst und lernen wieder, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.
Fasten gibt geistig und körperlich einen Anstoß zum Aufräumen – wie in einer vermüllten Wohnung können wir alles aussortieren und dabei Dinge loslassen, die wir nicht mehr brauchen, die uns nicht mehr dienen und die uns einfach nur noch Energie ziehen. Und danach erfahren wir uns in einer erstaunlichen Klarheit und gehen mit einer völligen Neuausrichtung ins Leben, in den Alltag zurück. Eine einfache und natürliche Lösung, mit der wir das Menschsein mit allen Sinnen erleben können.
Fasten ist natürlich.
Während wir – ziemlich hilflos – gegen das ungeheure Ausmaß an Giften ankämpfen, entwickelt sich das Fasten zu einem populären körperlichen und geistigen Entgiftungsweg. Denn was Fastenärzte immer schon ahnten, belegen jetzt Wissenschaftler: Fasten stärkt gesunde Zellen und schwächt kranke.
Der Mensch verfügt über die biologische Fähigkeit, sich bei Nahrungsknappheit auf eine Ernährung von Innen umzustellen. D.h., beim Ausbleiben von Nahrung ernährt sich der Körper von sich selbst (Autophagie) – den körpereigenen Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettreserven. In der evolutionären Entwicklungsgeschichte des Menschen eine essenzielle Notwendigkeit im Überlebenskampf, da Nahrung nicht ständig zur Verfügung stand.
Diesem biologischen Programm steht äquivalent ein anderes Programm gegenüber. Bei einem Überangebot an Nahrung ist der menschliche Körper in der Lage, mehr Kalorien als nötig aufzunehmen, um die Energie für nahrungsarme Zeiten zu speichern (Gewichtszunahme). Vereinfacht ausgedrückt lässt sich sagen, dass im Erbgut des Menschen zwei Programme festgeschrieben sind: Das Fasten und die Völlerei. Auch viele Tiere verfügen über diese beiden Programme. So fressen sich beispielsweise viele Bärenarten in den Sommer- und Herbstmonaten enorme Fettreserven an, die sie in der Winterruhe dann aufbrauchen.
Den Menschen unseres Kulturkreises steht heute eine große Menge an Nahrung zur Verfügung, so dass der Körper kontinuierlich versucht, seine Energiereserven auszubauen. Nahrungsknappheit gibt es nicht mehr und es ist ständig bei uns das Programm Völlerei aktiviert. Zivilisationskrankheiten, Übergewicht, aber auch die große Nachfrage nach Ernährungsratgebern belegen die Schwierigkeit, diesem biologischen Programm etwas entgegenzusetzen. Bewusstes Fasten, also über einen bestimmten Zeitraum nicht zu essen, ist die natürliche Antwort auf dieses Problem. Der Körper schaltet zeitweilig wieder auf die innere Ernährung um und findet zu seinem Gleichgewicht. Richtig durchgeführt ist Fasten daher ein völlig natürlicher, ungefährlicher und gesunder Vorgang.
Das therapeutisch Interessante am Fasten ist aber nicht allein der Umstand, problemlos über einen definierten Zeitraum auf Nahrung verzichten zu können und auf diese Weise zu einem optimalen Körpergewicht zu gelangen, sondern, dass dieser Verzicht einen gesundheitlichen Nutzen bewirkt. Der Nutzen entsteht dadurch, dass beim Fasten der Körper höchst selektiv auf die eigenen Energiereserven zurückgreift und bevorzugt diejenigen Stoffe verstoffwechselt, auf die er verzichten kann bzw. die ihm schaden. Was gebraucht wird, wird nicht abgebaut – ein cleveres Recyclingprogramm!
Fasten und Wandern.
Nichts macht den Körper so ganzheitlich fit wie die Kombination von Fasten und Wandern. Selbst die Seele kommt in eine bewusste Bewegung. Bewegung tut gut und Wandern ist die natürlichste und naturnächste Form der Bewegung. Sich wandernd im Wald in der Stille zu bewegen, befreit den Geist und bringt uns auf wenig anstrengende, unkomplizierte und sehr genussvolle Weise in die Natur.
Bei keiner Form des Fastens verliert der Organismus so rasch und nachhaltig Gewicht wie beim Fasten-Wandern. Des Weiteren sorgt die Bewegung auch dafür, dass kein Eiweiß in den Muskeln abgebaut, sondern eher gefördert wird. Beim Fasten-Wandern stärken wir die geforderten Muskeln und verbrennen eher das Fettgewebe, was jeder reichlich zur Verfügung hat.
Diese Fettreserven greift der Organismus beim Fasten-Wandern sehr bald an und lebt von ihnen. Man spricht hier von einem ketogenen Stoffwechsel. Die Leber verstoffwechselt die abgebauten Fettsäuren zu sogenannten Ketonen, auf deren Verbrennung sich der Organismus in Jahrmillionen der Evolution bestens eingestellt hat.
Fastenarzt Rüdiger Dahlke sagt:
„So geschieht beim Fasten-Wandern etwas ganz Wunderbares: Der Mensch wächst körperlich, etwa in Gestalt zunehmender Muskeln, steigender Kraft und Energie. Gleichzeitig wirft er seelisch Ballast ab und erleichtert sich damit Leben und Seele. Der Geist klärt sich.
Und das Ergebnis: Der Mensch fühlt sich glücklich. Dass er dabei obendrein gesundet, wie heute zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauern, kommt noch erleichternd und erhebend, ja beflügelnd hinzu.“
Buchinger Fasten.
Das Buchinger Fasten ist der Klassiker unter den Fastenkuren. Dr. Otto Buchinger (1878-1966, deutscher Arzt und Philosoph) ist ein Pionier des medizinischen Fastens. Eigene gesundheitliche Probleme führten ihn nach der Erfahrung der Machtlosigkeit der Schulmedizin zu alternativen Behandlungsweisen.
Eine Heilfastenkur rettet 1919 seine Existenz und sein Leben. Fortan widmete er sich mit ganzheitlichem Blick der methodischen Konzeption und Entwicklung einer medizinisch fundierten Fastentherapie. Als Arzt studiert er das gesammelte Wissen über das Fasten von der Antike bis zur Jetztzeit. Als spiritueller Mensch beschäftigt ihn der Zusammenhang seelischer und körperlicher Selbstheilungskräfte.
Als Begründer des medizinischen Heilfastens verbindet er beides zu einer ganzheitlichen Therapieform, die er ab 1920 im Kurheim in Witzenhausen erfolgreich anwendet und klinisch weiterentwickelt. 1935 führt er seine Fastenklinik in Bad Pyrmont fort. Er selbst kümmerte sich als Seelsorger um die Gesundung und Gesunderhaltung. Seiner Grundüberzeugung nach ist ebenso wichtig, wie die stoffliche Nahrung des Menschen, auch was er sich geistig und kulturell zuführt.
Fastenwandern und Heilfasten verstehen sich als ganzheitliche Methode, wo Physis und Psyche des Menschen gleichermaßen angesprochen werden. Hierin zeigt sich ein Unterschied zu anderen Fastenformen, wie z.B. dem religiösen Fasten, bei dem die Überwindung des Körpers zugunsten einer Höhersetzung des Geistes angestrebt wird. Leib und Seele werden als getrennte Komponenten betrachtet. Aber auch rein körperorientiertes Fasten, z.B. Fasten mit dem Ziel, möglichst viel Gewicht in kurzer Zeit zu verlieren, entspricht nicht der Philosophie des Fastenwanderns.
Die ganzheitliche Methode des Fastens nach Buchinger unterscheidet drei Dimensionen: Die physische, die psychische und die soziale Dimension. Durch die Verbindung des Fastens mit Wanderungen in schöner Natur, durch die Beschäftigung mit eigenen Bedürfnissen, durch die soziale Dynamik in der Gruppe und durch Zeiten der Ruhe und Besinnung werden weitreichende physiologische und psychologische Prozesse in Gang gesetzt und unterstützt.
Neue Wege gehen mit
Fasten, Klang & Qi Gong
Durch Fasten, Klang und Qi Gong verbindest du Körper, Geist und Seele mit Qi und universellen Frequenzen.
Beim Klang ...
… kann der Körper durch die Schwingungen, die durch tibetische Klangschalen oder Gongs in meiner Bespielung entstehen, Spannungen abbauen.
Jeder Moment dieser Klänge ist voller Schwingungen, die dein Herz öffnen und deine Energie (Aura) sanft ausdehnen. Die einzigartigen Töne begünstigen das Entgiften der Organe und regen die Selbstheilungskräfte an. Alle Systeme (z.B. Meridiane, Chakren, Nerven, Knochen, Muskeln, Gewebe, Zellwasser) gehen dabei in Resonanz und erneuern sich. Für Stauungen oder Blockaden, die sich angesammelt haben, nutze ich die Wellen dieser Energien, um dich davon zu befreien und dich einzuladen, dein Bewusstsein beim Fasten zu erweitern.
Meine Klangreisen tragen dich sanft in einen Zustand tiefer innerer Einkehr, in dem sich das Erlebte geistig und auch körperlich verankert. Ein Gefühl von innerer Ausrichtung breitet sich aus und lässt dich ganz in deiner eigenen Schwingung ankommen. Du findest zurück zu deiner ursprünglichen Frequenz. Die Schwingungen berühren Körper und Geist und tragen dich in eine tiefe Stille. Dort verankert sich das Erlebte sanft in dir und verschmilzt mit deinem Sein. Ein Gefühl von Einklang und Ausrichtung durchflutet dich.
Qi Gong ...
… ist eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und verbindet Bewegung, Atmung und Bewusstsein zu einem heilsamen Weg für Körper und Geist.
Qigong ist eine Bewegungsform und unterstützt dein eigenes Qi. Die Anwendung Im Fasten fördert dein Wohlbefinden. Du kannst dich mit einfachen Übungen von Stress oder Cortison reinigen oder auch Emotionen wie Wut oder Trauer loslassen. Klopf-, Schüttel- und Atemübungen bringen dein Qi in Schwung und halten deinen Kreislauf stabil – so mancher Kopf- oder Spannungsschmerz kann sich durch das Pressieren von Akkupunkturpunkten auflösen. Dein Herz öffnet sich und Deine Energie dehnt sich sanft aus. Qi lässt sich leiten und dorthin führen, wo es im Körper gebraucht wird. Es stärkt die innere Balance und löst Blockaden, die beim Fasten an die Oberfläche gelangen. Mit meiner Art der Anwendung von Qi Gong-Übungen findest du Ausgleich und Energie beim Fasten und spürst wieder deine innere Kraft.
Gemeinsam in der Gruppe mit Klang oder Qi Gong entsteht beim Fasten ein harmonisches Feld voller Freude, das deine eigene Schwingung trägt und stärkt. Am Ende wartet ein klarer, gedankenfreier Zustand, in dem dein Bewusstsein sich weitet – hin zu einem offenen Feld unendlicher Möglichkeiten.
Häufig gestellte Fragen.
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Fasten. So bekommst du ein gutes Gefühl dafür, was dich erwartet und wie du dich sicher und gut begleitet auf deine Fastenzeit einstimmen kannst.
Wenn darüber hinaus etwas unklar bleibt, melde dich gern persönlich.
Warum sollte man fasten?
Fasten ist eine Pause für den Körper. Es stärkt gesunde Zellen und schwächt kranke. Auf natürliche Weise wird ein Recyclingprogramm von innen aktiviert und entgiftend aufgeräumt. Viele Menschen erleben dabei mehr Energie und fühlen sich wie neu geboren.
Fasten ist aber auch eine Auszeit für den Geist. Alles kommt zur Ruhe und findet wieder in seine Mitte. Dadurch entstehen innere Klarheit und ein besseres Körpergefühl.
Fasten ist Bewegung in der Natur. Beim Wandern im Wald wird das Eiweiß in den Muskel eher gefördert als abgebaut. Es kommt zu einem starken Muskelaufbau und wir verbrennen dadurch mehr Fettgewebe als sonst und können so spielerisch leicht Gewicht reduzieren.
Durch die soziale Dynamik in der Gruppe und durch Zeiten der Ruhe und Besinnung werden weitreichende psychologische Prozesse in Gang gesetzt und unterstützt. Dabei fühlen wir uns glücklich und sind bereit, uns mutig zu verändern.
Welche Fastenmethode wird von dir begleitet?
Ich begleite Fasten nach Dr. Otto Buchinger und Hellmut Lützner – eine bewährte, sanfte Form des Fastens für Gesunde. Diese Methode entlastet den Körper, unterstützt die Selbstregulation und lässt sich gut in einen achtsamen Alltag integrieren.
Dabei verzichtest du freiwillig für eine begrenzte Zeit auf feste Nahrung und Genussmittel. Die Fastenverpflegung besteht aus Wasser und Kräutertee, etwas Gemüsesuppe und verdünnten Obst- oder Gemüsesaft sowie Zitronenschnitze. Am Tag werden mindestens 3 Liter Flüssigkeit und etwa 300-500 kcal aufgenommen.
Zum Buchingerfasten gehören Bewegung und Entspannung im Wechsel, um den Körper einerseits zu aktivieren und ihm andererseits Ruhe für die inneren Prozesse zu geben. Tägliche Wanderungen in der Natur von 2 bis 3 Stunden fördern die Atmung und das Immunsystem und aktivieren Körper und Geist.
Großzügige Ruhephasen fördern die Regeneration. Leberwickel, Einlauf, Ölziehen, Trockenbürsten etc. unterstützen beim Fasten den Körper bei der Entgiftung und sorgen zusätzlich für dein Wohlbefinden.
Für den Rückzug nach innen gibt es Freiraum am Nachmittag und während der Schweigephasen beim Wandern. Qi Gong oder Yoga entspannen dich am Abend vorm Schlafen.
Wer darf fasten?
Das Fasten wirkt auf den gesamten Organismus. Daher solltest du bei bestimmten gesundheitlichen Bedingungen vorab Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt halten. Bei einer Reihe von Erkrankungen und Medikamenten ist das Fasten nur unter ärztlicher Begleitung oder ggf. auch gar nicht möglich.
Wenn du wissen möchtest, ob das Fasten für dich in Frage kommt, dann schau doch gern einmal auf den Gesundheitsfragebogen. Dort werden alle Risiko- und Kontraindikationen benannt. Und wenn du noch Fragen dazu hast, melde dich gern bei mir.
Ist Fasten gefährlich und muss ich schon Fastenerfahrung haben?
Nein. Fasten ist ein natürlicher Prozess. Schon unsere Vorfahren konnten längere Zeit ohne Nahrung auskommen und auf körpereigene Reserven zurückgreifen. Diese Fähigkeit ist dem Menschen bis heute geblieben und ermöglicht das Überleben in Notsituationen. Fasten entlastet den Körper, besonders in Krankheitsphasen, indem es die Verdauungsarbeit reduziert und Kapazitäten für Regeneration freisetzt. Appetitlosigkeit bei Krankheit ist ein Zeichen dafür, dass der Körper seine Energien für die Heilung bündeln muss. Wichtig beim „Fasten für Gesunde“ ist, dass man gesund und somit nicht auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen ist. Im Zweifelsfall sollte vorher mit dem Hausarzt gesprochen werden.
Du brauchst keine Fastenerfahrung. Viele starten bei mir zum ersten Mal. Ich begleite dich Schritt für Schritt, damit du dich sicher fühlst – mit einem klaren Plan, Unterstützung und Raum für deine Fragen.
Wie setzt sich ein typischer Fastenablauf zusammen?
Auf den Entlastungstag (Anreise) folgt der erste Fastentag. Dieser beginnt mit einer gründlichen Darmreinigung durch Abführmittel wie Bitter- oder Glaubersalz oder der ShareOriginal® Pflaume. Danach ist keinerlei feste Nahrung für die weiteren Fastentage vorgesehen. Auf dem Plan stehen ab da lediglich jede Menge gutes Mineralwasser, ungesüßte Kräutertees, Obst- und Gemüsesäfte in bestimmter Menge und einmal täglich eine Fastensuppe.
Jeder Tag beginnt früh mit Qi Gong-Bewegungen an der frischen Luft im Klanghaus. In kurzen Vorträgen gebe ich täglich Informationen und Impulse rund um das Fasten und wie man sich gesund ernähren kann. Tägliche gemeinsame Wanderungen von 2 bis 3 Stunden in der Natur bringen deinen Kreislauf in Schwung und klären deinen Geist.
Nach der Bewegung nehmen wir gemeinsam die Fastensuppe ein und danach ist Zeit für Entspannung bei dir zu Hause mit täglichen fastenbegleitenden Maßnahmen wie Leberwickel, Einlauf, Ruhe und Entspannung. Am 7. Tag wird das Fasten durch Fastenbrechen mit einem Apfel beendet und es schließen sich 2-3 selbstständige Aufbautage an, innerhalb derer du deinen Körper langsam und schonend von innerer wieder auf äußere Ernährung, also auf „Essen“, umstellst.
Wie bereitet man sich auf das Fasten vor?
Sowohl die Vorbereitungszeit als auch die Zeit nach dem Fasten sind sehr wichtig: Das erstmalige Fasten empfehle ich in einer Gruppe. Diese wird von mir als geprüfte Fastenleiterin angeleitet, da es ganz wesentliche Regeln zu beachten gibt und das erste Fasten in einer Gruppe viel einfacher und motivierender ist.
Eine Woche vor Fastenbeginn beginnt man schon mit einer zunehmend leichteren Ernährungsweise. Der letzte Tag vor dem eigentlichen Fastenbeginn ist dann der sogenannte Entlastungstag. Bei Anmeldung erhältst du alle Informationen zur Vorbereitung auf das Fasten und den Gesundheitsfragebogen zur Teilnahme schriftlich.
Wo kann ich während der Fastenwoche übernachten?
Falls du an einem meiner Kurse teilnehmen möchtest, aber nicht direkt um die Ecke wohnst, kann ich dir die stillen Gästehäuser in St. Marienthal (Ostritz) sehr empfehlen. Schau doch mal unter stmarienthal.de vorbei.
Was ist Klangschalentherapie und was bewirkt sie beim Fasten?
Klangschalentherapie arbeitet mit Schwingung und Resonanz. Durch die tibetischen Klänge, in einem System von Walter Häfner gespielt, verbindest du dich mit Qi und universellen Frequenzen. Klangschalen, Gongs oder ähnliche Instrumente können den Körper tief entspannen, das Nervensystem beruhigen und emotionale Prozesse sanft unterstützen – beim Fasten ganz besonders.
Meine Klangreisen tragen dich sanft in einen Zustand tiefer innerer Einkehr, in dem sich das Erlebte geistig und auch körperlich verankert. Ein Gefühl von innerer Ausrichtung breitet sich aus und lässt dich ganz in deiner eigenen Schwingung ankommen. Du findest zurück zu deiner ursprünglichen Frequenz. Die Schwingungen berühren Körper und Geist und tragen dich in eine tiefe Stille.
Was ist Qi Gong und warum passt es zum Fasten?
Qi Gong ist eine bewegte Meditation der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mit langsamen Bewegungen, Atmung und Achtsamkeit stärkst du deine Lebensenergie (Qi).
Die Anwendung im Fasten fördert dein Wohlbefinden. Du kannst dich mit einfachen Übungen von Stress oder Cortison reinigen oder auch Emotionen wie Wut oder Trauer loslassen. Klopf-, Schüttel- und Atemübungen bringen dein Qi in Schwung und halten deinen Kreislauf stabil – so mancher Kopf- oder Spannungsschmerz kann sich durch das Pressieren von Akupunkturpunkten auflösen.
Gerade beim Fasten unterstützt es Kreislauf, innere Balance und das Körpergefühl. Qi Gong ist sanft und für jedes Alter geeignet. Die Übungen werden so angepasst, dass sie dir guttun – egal, ob du Anfänger bist oder schon Erfahrung hast.